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Leonie Zappel: Exportkontrolle und 3D-Druck
Die Ausfuhr der Technik der additiven Fertigung im Recht der Exportkontrolle

Zukunftstechnologien, wie die additive Fertigung (3D-Druck), stellen die Ausfuhrkontrolle vor neue Herausforderungen: Neben Druckern, Scannern und Werkstoffen rücken digitale Baupläne und Software in den Fokus. Diese Dissertation untersucht die exportkontrollrechtlichen Implikationen der Ausfuhr additiver Fertigungstechnik und klärt, inwieweit internationale Regime, das EU-Recht und das deutsche Außenwirtschaftsrecht aktuelle und absehbare Risiken erfassen.

Anhand von Praxisbeispielen wird die praktische Relevanz der in der Theorie erarbeiteten rechtlichen Implikationen erläutert. Die Analyse zeigt Lücken beim immateriellen Technologietransfer und eine nur selektive Listung – vor allem metallischer 3D-Druckverfahren. Für den erforderlichen Lückenschluss sind Catch-all-Klauseln, Embargos und nationale Sanktionen zentral. Abschließend entwickelt die Arbeit rechtliche Lösungsansätze und Compliance-Empfehlungen für Wirtschaftsbeteiligte, um Umgehungsausfuhren wirksamer zu verhindern, ohne Innovation und globalen Handel unverhältnismäßig einzuschränken. Damit wird eine fundierte Orientierung für Praxis, Verwaltung und Wissenschaft im Spannungsfeld von Sicherheit, Digitalisierung und globalen Wertschöpfungsketten geboten.

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